Eigentlich wollte ich mich ja heute mit der Luftverschmutzung beschäftigen. Aber die Grippe ist jetzt wahrscheinlich wesentlich interessanter.Es war ungefähr um 23:00 Uhr, als ich ins Bett ging und Karla mich gleich wieder weckte und mir sagte, dass es morgen keine Schule gäbe, da eine Grippe herumgeht. Ich war zuerst einmal froh, dass ich morgen länger schlafen konnte und schlief den Schlaf der Seligen. Am nächsten Morgen, bzw. schon fast Mittag, nach dem Aufstehen erfuhr ich dann, dass durch das Gesundheitsministerium alle öffentlichen Gebäude wie Museen und Schulen geschlossen wurden. Das hat mich dann doch ein bißchen beunruhigt. Davor dachte ich nur, dass es eine saisonale Grippe in der Schule ist und die Mexikaner ein bißchen überreagieren. Am Abend machte dann ein Freund meines Gastbruders eine Party, auf der man merkte, dass die Grippe noch eher als Schulfrei als als Gefahr empfunden wurde, da z.B. Trinksprüche: "Auf die Grippe, auf dass wir nicht zur Schule gehen müssen (von mir übersetzt)." ausgebracht wurden. Am nächsten Tag begann ich aber vermehrt mit den Nachrichten zu beschäftigen und merkte, dass es doch nicht so lustig ist, da diese grippe sehr leicht tödlich verlaufen kann und im Gegensatz zu H5N1 höchstwahrscheinlich die Mensch-Mensch-Schranke passieren konnte. Aus diesem Grund besteht die Gefahr einer schnellen, weltweiten Verbreitung einer tödlichen Krankheit, was allgemein als Pandemie bezeichnet wird. Sollte es dazu kommen, dass Mexiko der Lage nicht Herr wird, könnte es sogar sein, dass eine Quarantäne über das Land verhängt wird. Allerdings ist es fraglich, ob das überhaupt Früchte tragen wird, da auch schon erste Fälle in den USA auftraten. Das Gefühl hier ist ein bißchen das vor einem Gewitter. Es gibt keine Massenpanik, aber man meidet öffentliche Plätze, bleibt zu Hause und trägt einen Mundschutz (das auf dem Bild bin ich). Weil auf dem Land die Ansteckungsgefahr niedriger ist und wir ein sehr langes Wochenende haben (und natürlich weil es dort schöner ist) sind wir nach Valle de Bravo gefahren, das man ein bißchen mit Konstanz, oder Lindau vergleichen kann. Es liegt an einem See und meine Gastfamilie hat dort ein Landhaus. Da das Foto alles sagt und zeigt, wie schön es dort ist, schreibe ich jetzt nichts mehr, außer, dass meine Gastfamilie sogar ein Boot hat und ich morgen vielleicht segeln gehe.
Propiamente yo hoy quise que escribir sobre la contamacion del aire. Pero ahora hay una cosa mas interesante, que es la influenca en Mexico y en el Sur de los Estados Unidos. En la noche Karla me desperto para decirme que manana no hay clase, por una influencia. Yo fui cansado y por eso satisfecho que yo puedo dormir mas lejo. Al dia siguiente oi que los todos plazos publicos fueron cerado, por la influenca. Por esa noticia fui un poco mas preocupado, por que al principio pense que es solo una influenca saisonal y los mexicanos son un poco loco. En esas noches fuimos (Alvaro y yo) a una fiesta de un amigo del instituto y se puso ver, que la influenca es mas "no hay clases", que un peligro real, porque hicieron brindis como:" "A la Influenca, que no tenemos que ir a la escuela." Al dia siguiente yo lei mas noticias y apprendi que la influenca puede ser una pandemia. Si ocurre asi el pais mexico va a ser bajo Quarantena y yo no puedo volver a Alemania. Aunque puede hay una pandemia no hay alguno panico (todavia). Es mas antes una tormenta. La gente no van a plazos publicos, quedan a casa y llevan tubrebocas. Porque en el campo el peligro de enfermar es mas bajo y tenemos vacaciones por la influenca (y por supuesto, porque es muy bonito) fuimos a Valle de Bravo que es una ciudad a un lago bonitisimo. La foto dice todo y por eso yo solo voy a decir mas, que hasta yo puedo velear manana.

Lieber Oskar, Du schreibst toll. Ich bin stolz auf Dich, Papa
AntwortenLöschenHallo Oskar,
AntwortenLöschenich mache mir Sorgen! Pass auf Dich auf und trage immer schön Deinen Mundschutz (der Dir sehr gut steht ;-)). Die Nachrichtenlage ist im Moment ja leider etwas unübersichtlich. Der Ausflug aufs Land scheint ja wohl aber genau der richtige Schritt zu sein. A. Schopenhauer hat durch einen solchen Schritt, nämlich das Verlassen Berlins, ja auch einen späten Triumph über seinen erklärten Erzfeind G. W. F. Hegel davongetragen ;-)
Grüße
JTB
PS: Nützt so ein Mundschutz eigentlich wirklich, oder handelt es sich eher um eine "Beruhigungsspritze"?
Lieber Oskar,
AntwortenLöschenwas machen die Marias?- aber ich glaube ihr habt gerade andere Sachen im Kopf.
Morgen schicke ich ein paar Päckchen mit Kopfschmerztabletten los - ich hoffe sie sind bald da!
Viele Grüße aus Sillenbuch
Matthias
Hallo Oskar,
AntwortenLöschender Fränkische Tag in Bamberg ist auf deine Geschichte aufmerksam geworden und möchte unter Umständen gerne einen Artikel daraus machen. Falls du Interesse daran hast und für ein kurzes Interview - z.B. per Skype oder Messenger - bereit bist, schreib mir bitte kurz an m.schoenhofer@fraenkischer-tag.de.
Viele Grüße,
M. Schönhofer
Prominenz, Prominenz ... Ach und: @DrBroe: ich glaube, Medikamente aus Deutschland wirken in anderen Ländern nicht so, da dort auch modifizierte Krankheiten anzutreffen sind. Kopfschmerzen könnten zwar eine Ausnahme bilden, aber da Aspirin globalisiert ist, ist es für dich - Oskar - bestimmt besser, direkt in Mexiko qualitative (und dann folglich auch teurere) Medikamente - eben evtl. auch Aspirin - zu kaufen ...
AntwortenLöschen