
Da durch die inzwischen hervorragend routinierten Möglichkeiten des Reisens eine Erzählung äußerst langweilig wäre, werde ich mich nur auf ein paar interessante Aspekte beschränken.
Da ich über Newark (New York) flog, musste ich in die Vereinigten Staaten. Gefühlt ist dieses Gebiet die größte preußische Exklave. Zumindest haben sie deren Bürokratie kopiert. Es war für mich sehr überraschend, dass wir Passagiere/potentielle Terroristen sogar metallene Messer bekamen. Zumindest musste man endlos irgendwelche Kontrollen über sich ergehen lassen. Ein weiteres Problem, das leicht erklärt und weit bekannt ist, betrifft die 7 Stunden Zeitunterschied. Nominell war ich von 6 Uhr morgens bis 1 Uhr nachts wach; Real 26 Stunden. Da die trockene Luft ihm Flugzeug einem noch zusätzlich viel Wasser entzog, war ich total gerädert.
Man kann in Wikipedia (oder sogar mal in papiernen Zusammenstellungen namens Büchern) lesen, dass Ciudad de Mexico ca. 20 Millionen Einwohner hat (die Stadt selber hat nur ca. 8 Millionen, allerdings macht es mehr Sinn die Metropolregion als Ganzes zu zählen).
Diese Zahl wirkt natürlich groß, wenn man es ins Verhältnis zu Berlin, München, Hamburg... setzt, allerdings sagt einem das noch nicht viel.
Als wir im Landeanflug waren warf ich einen Blick zur Seite auf die hell erleuchtete Stadt (es war Nachts). Der ganze Boden war gelb und man konnte kein Ende der Stadt sehen. Selbst vom Flugzeug war es nicht möglich den Horizont zu sehen. Überall waren Häuser und Lampen. Schon dieser Anblick machte deutlich, wie gigantisch dieser Moloch ins Umland hineinwuchert. Leider saß ich nicht am Fenster und konnte kein Bild davon machen. Allerdings habe ich eines aus dem Internet hineingestellt.

Hallo Oskar,
AntwortenLöschenfinde ich gut, dass du so eine Art "Reisetagebuch" führst. :)
Was du bis jetzt beschrieben hast, kann ich nur bestätigen! Mexico Stadt ist einfach nur gigantisch! Enrique und ich sind gegen 19 Uhr in Mexico gelandet und da es um diese Zeit noch nicht dunkel war, konnte man den Smok von oben richtig gut erkennen. Eine graue Schicht über der ganzen Stadt...
Ich wünsche dir eine tolle, erlebnisreiche und lehrreiche Zeit in Mexico! Ich habe die zwei Wochen dort sehr genossen und bin mir sicher, dass du genauso begeistert wieder nach Afra zurück kehren wirst! ;)
so weit - so gut.
Grüße aus dem nicht ganz so warmen Deutschland,
Laura.
Hallo Oskar,
AntwortenLöschenschön von Dir zu hören. Ich freue mich schon auf den Teil, der die Infrastruktur und den Teil, der den Grad der Umweltbelastung in dieser Stadt zum Thema hat ;-)
Grüße
JTB
PS: Was mich auch interessieren würde, sind Deine Eindrücke zur sozialen Lage der Bevölkerung (absolut und relativ, Ausmaß der (Un-) Gleichheit u.s.w.)